Auf die massiven Seitenmauern sind horizontale Zahnleisten geschraubt, in die die vertikalen Latten gesteckt sind.
Die halb gewendelte Treppe führt in die beiden Hoteletagen.
Ein großes Fenster flutet das neue Treppenhaus mit Tageslicht.
Die Hölzer für das Tragwerk, die Fassade und den Innenausbau stammen aus unterschiedlichen Wäldern, die nur wenige Kilometer vom Schulhaus entfernt liegen.
Der ehemalige Schlachthof besteht aus vier einzelnen Gebäudeteilen. Im Atrium, das vom wieder aufgebauten Gebäudeteil in den Bestand führt, ist das noch zu erkennen. Die Sichtziegelfassaden, jetzt im Inneren, sind erhalten geblieben.
Die skulpturale Treppe aus leuchtend rotem Stahlblech setzt einen auffälligen Akzent in der mineralischen Hülle.
Die neuen Einbauten rund um das Atrium bestehen weitgehend aus Holz. Erhalten geblieben ist die einstige Fluchttreppe, die nach wie vor die Etagen miteinander verbindet.
Nichttragende Trennwände bestehen aus luftgetrockneten Lehmziegeln. Sie sorgen für Speichermasse, regulieren den Feuchtehaushalt und bieten Schallschutz.
Die großzügige Lobby erschließt das Parkhaus zur Straße oder auf das Dach. Nach gründlicher Recherche wählten die Architekten die Farben aus der Originalpalette.

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