Je zwei räumlich verbundene 3D-Module bilden eine Wohneinheit. Die Größe der Module eignet sich gut für den Transport und erlaubt Wohnungen von rund 60 m2.
Im größten Raum mischen sich die Funktionen Kochen, Essen und Wohnen. Seine Orientierung zu Atrium und Stadt erlaubt das Querlüften und bringt viel Licht ins Innere.
Die Bauherren haben viel Erfahrung im Umgang mit Farbe und Holz. Alle Oberflächen sind handgebeizt und mit natürlichen Farben auf die Umgebung abgestimmt.
Über einen zweigeschossigen Luftraum ist der Wohnbereich mit der Dachterrasse verbunden. Ein großformatiges Fenster sorgt für indirekte Beleuchtung.
Die äußere Gebäudehülle aus transluzenten PolycarbonatElementen bildet die klare Außenkante des Wohnhauses. Von innen blendet sie einen Teil der Umgebung aus, ohne die Räume zu verdunkeln.
Die Einbaumöbel in frischem Olympiablau gehören in allen Wohnungen zum Inventar, genauso wie Betten und Tische, die in Weiß gehalten sind.
Küche und Wohn-Essbereich werden von allen vier Familien geteilt. Vor dem Kaminfeuer ist eine Sitzmulde abgesenkt, wie bei traditionellen japanischen Häusern.
Die Satteldachstruktur der Erweiterungsflügel ist auch innen ablesbar. In den Erschließungs- und Gemeinschaftsbereichen sind die Wände in einem erdigen Rotton, in den Klassenzimmern dagegen hell verputzt.
Der zentrale Koch- und Essbereich im Erdgeschoss ist visuell mit dem Straßenraum verknüpft. Im Gegensatz hierzu ist das Obergeschoss nicht einsehbar.

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