- Peter Popp
Viele Jahrzehnte lang diente das Ketelhuis als wichtigster Energielieferant für die Technische Universität Delft. 1976 wurde das einstige Kesselhaus durch modernere Technologien abgelöst und verfiel seitdem zusehends. Vakwerk Architecten haben den maroden Gebäudekomplex mithilfe zirkulärer Maßnahmen ertüchtigt und zu einem lebendigen Ort für gemeinsames Arbeiten umgestaltet. Ihr eigenes Büro verlegten sie passenderweise gleich mit - das neu getaufte Vakwerkhuis teilen sie sich nun mit anderen Coworkern. Insgesamt entstanden über 100 Arbeitsplätze sowie neun unterschiedlich große Räume für Events und informelle Meetings. In dem öffentlich zugänglichen Café können bis zu 30 weitere Gäste ohne Voranmeldung arbeiten. Im Durchschnitt wird das Vakwerkhuis wochentags von etwa 200, an Spitzentagen sogar von bis zu 600 Personen frequentiert - eine extrem hohe Auslastung auf relativ kleiner Fläche, besonders abends und an den Wochenenden, wenn Tagungen, Partys sowie Musik- und Yogakurse stattfinden.
