In einem ruhigen Teil der Stadt, in der Nähe eines Shinto-Heiligtums, liegt dieses aus zwei Baukörpern bestehende Wohnhaus. Das steile Hanggelände wird von einer durchgehenden Treppe - die teils offen, teils überdeckt innerhalb des Gebäudes verläuft - erschlossen. Der obere Kubus wird durch geschlossene Außenwände von der Umgebung abgeschottet. Die Öffnungen seiner ruhigen Räume sind zum Himmel ausgerichtet. Der tiefergelegene Wohnbereich ist hingegen durch großflächige Verglasungen mit dem Außenraum verbunden. Doch auch hier ist ein vertikaler Ausblick vorhanden: ein Oberlichtband über der wie ein Möbel freistehenden Treppe. Deren obere, gläserne Stufen lassen das Licht ungehindert in den Raum fallen.
